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RANDI e. V.
Partnerschaft mit indischen Dalits

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Was Kinderarbeit bedeutet und was man dagegen tun kann

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

Bei Veranstaltungen und Aktionen an Schulen in Deutschland informiert der Verein RANDI e.V. über die Situation der Kinderarbeiter und ihrer Familien in den Steinbrüchen von Piduguralla. Bei ihren Berichten erleben die Mitglieder von RANDI e.V. immer wieder wie betroffen die Schülerinnen und Schüler sind, wenn sie erzählen, was sie in Piduguralla selbst gesehen haben.

Sich selbst und andere informieren

Besonders beeindruckt waren die Kinder und Jugendlichen, als im Juni 2019 eine Kulturgruppe aus Indien zu Besuch war. Mit Liedern und Tänzen gab die Gruppe einen Einblick in das Leben in Indien. Im Mittelpunkt eines kleinen Theaterstücks stand die Geschichte der Tochter einer Migrantenfamilie. Man fühlte mit den Eltern, denen es leid tat, die Tochter aus der Schule nehmen zu müssen. Man hatte Mitleid mit dem Mädchen, das ihre Bücher vermisste und die sich an den scharfen Steinen ihre Hände verletzte. Eine gute Wendung kam durch eine Mitarbeiterin von CARDS ins Spiel. Sie erzählte vom Kinderarbeiterzentrum und überzeugte die Eltern, ihre Kinder in die Bala-Hita-Schule zu schicken. Sie bekommen monatlich eine kleine Entschädigung für den Verdienstausfall der Kinder. Außerdem erhalten die Kinder in der Schule täglich eine warme Mahlzeit.

Die Lage der Kinderarbeiter*innen verstehen

Die Vorsitzende von Randi e.V., Steffi König meint: „Die gesellschaftliche und soziale Dimension, in der Kinderarbeit stattfindet, ist für uns schwer zu fassen. Die Auftritte der Kulturgruppe tragen dazu bei, dass wir die Situation der Dalit-Familien besser verstehen und vermitteln können. Für uns ist es  wichtig, dass wir mit CARDS einen verlässlichen Partner haben, der die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten in Indien kennt und geeignete Maßnahmen ergreift.“

Bildungsprojekte unterstützen - Schule statt Kinderarbeit!

Dorfgesundheitszentrum im Boxberg Home

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

Der Tsunami am 26. Dezember 2004 hatte auch an der Ostküste Indiens zahlreiche Todesopfer und schwere Verwüstungen zur Folge. Mit Unterstützung des Vereins "Der Boxberg hilft" wurde das "Boxberg Home" gegründet, ein Heim für Kinder, die durch den Tsunami ihre Eltern verloren hatten. Die 23 Kinder sind inzwischen erwachsen und selbständig. Sie sind in guten Berufen oder machen eine Ausbildung. Manche haben geheiratet. Diese Entwicklung ist ein großer Erfolg für das „Boxberg Home“.

Heute ist im „Boxberg-Home“ eines von 4 Dorfgesundheitszentren (CHS) mit Betreuung durch Hebammen und Ärzte eingerichtet.

Der Weg von den abgelegenen Dörfern der Dalits zu Krankenhäusern und Ärzten ist weit. Viele Schwangere werden dort nicht vom staatlichen Vorsorgesystem erfasst. Die Säuglingssterblichkeit ist sehr hoch. Die Hebammen im „Boxberg-Home“ sind ein Segen für die Frauen, ihre Kinder und Familien. Hier finden Sie verständnisvolle Hilfe.

Die Aufgaben der Gesundheitszentren sind u.a. Gesundheitsvorsorge, AIDS-Vorsorge, Beratung, Impfungen, Versorgung von Schwangeren und Kindern.

Geschichte des Boxberg Homes - Der Boxberg hilft

Hilfsaktionen beim Tsunami 2001

 

GIRL - Berichte

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

GIRL-Mädchenheim - ein Zuhause für Mädchen

Es sind unglaubliche Schicksale, von denen die Mädchen berichten. Im GIRL-Mädchenheim sind sie vor einem grausamen Überlebenskampf auf indischen Großstadtstraßen in Sicherheit. Nach allem, was die Mädchen bereits erlebt haben, brauchen die Sozialarbeiterinnen von CARDS viel Einfühlungsvermögen, damit die oft völlig verwahrlosten und misstrauischen Mädchen wieder Vertrauen schöpfen können.

Klasse für Kinder mit Behinderung im Zentrum für Kinderrechte

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

AutoBei ihrer Arbeit im Zentrum für Kinderrechte (Child Rights Advocacy Centre - CRAC) in Piduguralla haben Mitarbeiter*innen von CARDS erfahren, dass auf dem Steinbruchgelände von Piduguralla viele Kinder mit einer Behinderung leben. Die meisten der Kinder müssen allein zuhause bleiben, wenn die Eltern zur Arbeit gehen, da es keine Möglichkeit der Betreuung gibt. Die Eltern der Kinder sind vollkommen allein gelassen. Die Kinder sind vernachlässigt und leben in einer erbärmlichen Situation. Für diese Kinder wurde im CRAC eine besondere Klasse eingerichtet.

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 –14 Jahren besuchen die Integrationsklasse im CRAC. Morgens werden die Kinder mit der Auto-Rikscha abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht. Dadurch wird der Schulbesuch überhaupt erst möglich. Für die Mütter wäre es unmöglich, ihre Kinder selbst zur Schule zu bringen.

Integration

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

Kinder und Jugendliche mit Behinderung finden in der "Förderschule in Kandrika" und in der "Klasse für Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Zentrum für Kinderrechte" liebevolle Aufnahme. Ihre Tage sind gefüllt mit Lernen und Spielen. Sie werden gefördert und sind stolz auf ihre Fortschritte. Ihre Eltern sind froh, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind und sie sie nicht unbeaufsichtigt zuhause lassen müssen, wenn sie selbst zur Arbeit gehen.


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