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RANDI e. V.
Partnerschaft mit indischen Dalits

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12. Juni 2020 - Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Projekte

Schule statt Kinderarbeit

Annual Day18 01 1

 

Das Leben in den Steinbrüchen von Piduguralla ist für Kumari, Yesuraju und Ganesh[1] besser geworden, seit sie die Bala-Hita-Schule von CARDS besuchen können. Sie müssen nicht mehr mit einem großen Hammer Kalksteine zertrümmern und keine schweren Körbe zu den Brennöfen schleppen, wie es auf einem älteren Foto zu sehen ist. Piduguralla07  

Sie sind froh, dass ihre Eltern von der Schule im Zentrum für Kinderrechte erfahren haben.  

Studentinnen eines CARDS-Colleges haben die Tagelöhner*innen im Steinbruch von Piduguralla besucht. Sie erzählten vom CARDS Zentrum für Kinderrechte und versuchten die Eltern zu überzeugen, ihre Kinder dort in die Bala-Hita-Schule zu schicken. Einfach war das nicht.

Piduguralla10

 

Die Eltern waren skeptisch. Einige meinten: „Das ist doch verlorene Zeit. Mein Kind hat sowieso keine Chance eine bessere Arbeit zu finden. Sein Platz ist eben hier.“ „Wenn unsere Kinder nicht mitarbeiten und kein Geld verdienen, dann müssen wir hungern.“

Ein gutes Argument für die Schule ist, dass die Familien eine Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten. Und die Kinder bekommen in der Schule eine Mahlzeit. Das ist für die Familien sehr viel wert. Mütter lassen sich überzeugen, wenn sie sehen, dass es ihren Kindern dabei gut geht. Und es gibt gute Beispiele, wie z.B. die Geschichte des ehemaligen Kinderarbeiters Dr. D. Nagaiah

 

Den Teufelskreis der Armut durchbrechen

Die Bala-Hita-Schule, die Bala-Bata-Förderschulen und die CARDS-Colleges tragen dazu bei den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

Armut und Kastensystem

Eine Ursache für Armut und Kinderarbeit in Indien liegt in der Gesellschaftsordnung des indischen Kastensystems.

Was können wir tun?

  • Projekte gegen Kinderarbeit unterstützen
  • Das eigene Konsumverhalten kritisch betrachten. Wie viel kann bei einem Kaufpreis für ein T-Shirt von 2 € bei den Arbeiter*innen ankommen? Arbeit muss überall auf der Welt gerecht bezahlt werden.

Durch ein Lieferkettengesetz würde es möglich, den Weg eines Produkts von der Herstellung bis zum Verkauf zu verfolgen. Man könnte erkennen, ob Menschenrechte und Umweltschutz beachtet werden. Kinderarbeit könnte aufgedeckt und verhindert werden.  

 

Bericht zur Corona Hilfskampagne im Zentrum für Kinderrechte. 80 Familien erhalten Hilfe

 

[1]

Namen geändert


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