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RANDI e. V.
Partnerschaft mit indischen Dalits

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Traumstadt Heidelberg

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Besuche

05.06.2019

Heidelberg – natürlich Heidelberg! Da muss man hin!

Abfahrt 7:30 Uhr vom Quartier zum Bahnhof Neckarbischofsheim Nord. Um 8:08 Uhr mit der S-Bahn nach Meckesheim. Mit 15 Min. Verspätung Weiterfahrt nach Heidelberg. Durch die Großbaustelle am Hbf zu der verlegten Bushaltestelle in die Innenstadt. Mit dem Bus zum Bismarckplatz, der so voll ist, dass man sich regelrecht hineindrücken muss. Aaah, endlich mal ein bisschen Indienfeeling für die Gruppe. Vom Bismarckplatz über die Hauptstraße und Neugasse zur Kapelle in der Plöck wird die Gruppe von einigen erfrischenden Regentropfen begleitet und kommt schließlich bei ihrem heutigen Ziel an.

In der Kapelle der Kapellengemeinde

KapelleIm Vorraum der Kapelle erwartet uns eine Mitarbeiterin. Wir werden zusammen mit anderen Gästen mit Kaffee, Wasser und Säften bewirtet. Pfarrer Barth begrüßt die Gruppe. Theresa und Siegfried informieren über die Herkunft der Gruppe und die Situation der Dalits in Indien. Mit dem Theaterstück über die Situation von GIRL-Mädchen am Bahnhof Guntur wird die Lage der Mädchen plastisch greifbar und hinterlässt einen tiefen Eindruck bei den Zuschauern.    

Die Kapellengemeinde ist eine sogenannte Personalgemeinde. Auch wer eigentlich zu einer anderen Ortsgemeinde gehört, kann sich der Gemeinde anschließen. Es sind auch viele Menschen mit Migrationshintergrund Mitglieder der Kapellengemeinde.

Pfarrer Barth betreut mit seinen Mitarbeitern die Einrichtungen der Stadtmission in der Plöck - die sogenannte Diakoniestraße. So wird seine Gemeinde auch die „Diakoniekirche Evangelische Kapellengemeinde“ genannt. Dazu gehören die Tagesklinik für Suchtkranke, der Diakonieladen „Brot und Salz“, die Tagesstätte für psychisch kranke Menschen, die Seniorenpflegeheime Wilhelm-Frommel-Haus und St. Anna, den Cafe-Treff „manna“ für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Schicht oder Lebensgeschichte.

Bei einem Stuhlkreis im Garten des St. Anna-Hauses werden Fragen zur Organisation der verschiedenen Einrichtungen und der Führungsebene erörtert. Es interessiert die Inder*innen z.B. wie die Einrichtungen bei der Stadtmission eingebunden sind, welche Stellung Pfarrer Barth mit seinem Team innerhalb der Einrichtungen hat und wie viel Personal eingebunden ist.

Ein kleines Highlight: in dem Garten befindet sich ein umzäunter Bereich, in dem Kaninchen gehalten werden - das zieht die Mitglieder der Gruppe magisch an.

Bummel durch die Altstadt und Mittagspause

KätheWDurch die Hauptstraße geht es Richtung Marktplatz bzw. Heiliggeistkirche. Auf dem Weg wird der Käthe Wohlfahrt-Laden entdeckt. Die Gruppe erlebt ein skurriles Beispiel deutscher Kultur und - mitten im Juni - wird es weihnachtlich. Es interessiert die Gruppe, wie bei uns Weihnachten gefeiert wird. Bei anderen Gelegenheiten wurden auch schon Tannen und Fichten als  „Weihnachtsbäume“ identifiziert. Die Glitzer-Deko-Weihnachten bei Käthe Wohlfahrt ist Geschmackssache. Den Inderinnen gefällt es.

Am Rande des Uni-Platzes wird ein schattiges Plätzchen für das Mittags-Picknick gefunden. Später lässt das warme Wetter Lust auf ein Eis aufkommen und die Treppenstufen an der Rückseite der Heiliggeistkirche laden zu gemütlichem Eis essen ein.

Mit dem Solarboot auf dem Neckar

Zum Abschluss des Tages erleben die Inder*innen Heidelberg vom Neckar-River aus und  sie genießen das sanfte und leise Dahingleiten auf dem Wasser.

Bericht Siegfried Funk, Fotos Theresa Bier

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