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RANDI e. V.
Partnerschaft mit indischen Dalits

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Von Senior*innen und Bienen

Geschrieben von Margit am . Veröffentlicht in Besuche

07.06.2019

Senior*innen in Massenbachhausen

An den Wänden der Senioren Tagespflege in Massenbachhausen hängen schon seit einigen Wochen Bilder aus Indien und Info-Tafeln zu den Projekten von CARDS. So konnten die Bewohner*innen bereits etwas über RANDI und CARDS erfahren.

Zur Begrüßung im Aufenthaltsraum der Tagespflege singt die Gruppe das Randi-Lied. Sabine Widenmeyer, Mitglied bei RANDI e.V. und Mitarbeiterin in der Tagespflege, zeigt anschließend der indischen Gruppe die Räume der Einrichtung. Maria Widenmeyer übernimmt die Übersetzung.

Die insgesamt 3 Wohnungen der Tagesbetreuung liegen in einem Haus des Betreuten Wohnens. Alle Wohnungen haben einen Balkon. Eine Wohnung mit Küchenzeile dient zum Aufenthalt und speisen. Der kleinere Nebenraum mit gemütlichen Liegestühlen ist ausschließlichen der sehr wichtigen Mittagsruhe vorbehalten. Mary testet gleich einen der bequemen Liegesessel.

RathausHPEine andere Wohnung dient zur Aktivierung, sprich Basteln, Gymnastik, Wissensspielen. Im Badezimmer werden Menschen geduscht, die zuhause keine barrierefreien Einrichtungen haben.

Indische Farben auf dem Rathausplatz

Unterdessen haben sich die Senior*innen auf einen Spaziergang zum Rathaus vorbereitet und gemeinsam macht man sich auf den Weg. Am Rathaus angekommen, wird die Kulturgruppe und die Senior*innen von Bürgermeister Nico Morast herzlich willkommen geheißen.

Der Rathausplatz eignet sich hervorragend als Kulisse für das indische Kulturprogramm. Die Zuschauer*innen sind fasziniert von den Tänzen, Liedern und den leuchtenden Farben der Kleider. Die bunten Bänder an den Schellenkränzen flattern im Takt.

Kitchengarden mit Bienen

Auf dem Heimweg nach Neckarbischofsheim macht die Gruppe Station in Ehrstädt bei Ria Paulus (2. Vorsitzende). In der Küche werden Familienbilder bewundert und Erinnerungen ausgetauscht. Beim Gang durch Rias Kitchengarden werden Tomaten, Auberginen, Salat, Bohnen und vieles mehr bewundert.

 Auf besonderes Interesse stößt der Bienenkasten. Die Gruppe hat schon anderswo Bienenkästen gesehen und Joseph möchte wissen, wie Imkerei bei uns in Deutschland betrieben wird. „Was ist in dem Kasten drin?“ fragt er. Ria, deren Mann Freizeitimker ist, hat auf einer ihrer Indienreisen schon Bienenvölker gesehen und auch in eine Beute (Bienenkasten) hineinschauen dürfen. So kann sie ihnen versichern, dass in ihrer Beute das Gleiche stattfindet, wie in Indien. Bienenhaltung in Holzbeuten wird weltweit betrieben. Das leuchtet Joseph selbstverständlich ein. Nun geht es um das „Bienenjahr“, das in Südindien (Subtropen) natürlich anders verläuft als in Mitteleuropa. Die unterschiedlichen Klimata und Bienenrassen bedingen unterschiedliche Arbeitsweisen, bzw. Arbeitsschritte der Bienenpflege und der Honiggewinnung, bzw. Gewinnung anderer Bienenprodukte. Das Thema hätte man vertiefen können. Wir werden es uns für künftige Begegnungen vormerken.

MangoGedenken am Grab

Ein Besuch an Arnold Paulus‘ Grab steht ganz oben auf der Wunschliste der Gruppe. Als Wegbegleiter von CARDS-Gründer P. Ranjan Babu und als Gründer des Vereins in Deutschland, genießt Arnold Paulus hohes Ansehen bei CARDS. Das Gedenken an ihn an seinem Grab ist den Inder*innen  wichtig. Sie singen ein Lied, sprechen ein Gebet und legen eine indische Mango auf dem Grab nieder - von einem Mangobaum aus dem Eligarden von CARDS.

Zurück in Neckarbischofsheim lockt ein Straßencafé mit einem Eis zum gemütlichen Ausklang des Tagesprogramms.

Bericht Margit Nitsche, Sabine Widenmeyer, Ria Paulus, Fotos Margit Nitsche

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